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Profitieren
können die Ganztagshauptschulen von den Erfahrungen des ersten Projektes
»Fit für die Ausbildung«: Innerhalb dieses Projektes konnten 20 Schulen in
NRW - darunter die Gesamtschule Eiserfeld - innovative Konzepte zur
Verbesserung des Übergangs von der Schule in den Beruf erproben. Vier dieser
Konzepte wurden im Rahmen der Veranstaltung besonders ausgezeichnet.
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Ziel
des Projektes ist es, gemeinsam mit anderen Maßnahmen die Übergangsquote von
der Hauptschule in den Beruf bis zum Jahr 2010 zu verdoppeln: »Absolventen
von Hauptschulen tun sich schwer auf dem Ausbildungsmarkt und haben oftmals
nur wenig Chancen, sich gegen andere Bewerber durchzusetzen. ,Fit für die
Ausbildung’ bildet hier im Konzert mit anderen Maßnahmen einen wichtigen
Baustein zur konkreten Förderung der Ausbildungsreife junger Menschen«,
erläuterte NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann.
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Die
Schulen sollen durch finanzielle und personelle Hilfe unterstützt werden,
erprobte Konzepte zur Förderung der Ausbildungsreife und der
Berufswahlorientierung im Ganztagsbetrieb der Hauptschulen umzusetzen.
Gerade die Ganztagsbetreuung biete Möglichkeiten, die Jugendlichen besser
auf die Ausbildung vorzubereiten. Die zusätzliche Zeit könne für
Bewerbungstraining, Praktika und schülerspezifische Berufsvorbereitung
genutzt werden. Die Hauptschulen haben dafür mit 30 Prozent zusätzlichem
Personal auch die Kapazitäten erhalten. Sie sollen z. B. durch
Projektmanagmentkurse und individuelles Coaching auf ihre neuen Aufgaben
vorbereitet werden.
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Schon
in den kommenden Wochen starten die ersten Kurse für die so genannten
Berufswahlkoordinatoren und die Schulleiter, so dass die Umsetzung in den
Schulen Anfang des kommenden Jahres beginnen kann. Um eine möglichst
reibungslose Umsetzung in den Schulen zu gewährleisten, können die Schulen
auf bewährte und erprobte Konzepte zurückgreifen, die in der ersten Phase
des Projekts im vergangenen Schuljahr entwickelt worden sind.
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Die
20 Schulen der ersten Phase präsentierten sich und die Ergebnisse ihrer
Arbeit der vergangenen zwölf Monate in Düsseldorf; sie sollen als
Impulsgeber für die 100 Ganztagshauptschulen fungieren. So lassen sich in
der zweiten Runde Fehler vermeiden. Die Schulen können auf dieser Basis
ganzheitliche, passgenaue Konzepte zur Berufswahlorientierung entwickeln und
umsetzen.
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Das
Projekt der Gesamtschule Eiserfeld: Vor einer verschlossenen Tür stehen, ein
ähnliches Gefühl haben Schülerinnen und Schüler oftmals beim Übergang von
der Schule in Beruf. Beim Projekt »Key to Job« der Gesamtschule Eiserfeld
versteht sich die Schule als Schlüsseldienst, der die Jugendlichen durch
individuelle Förderung und Betreuung passgenau auf die Herausforderungen des
Berufsalltags vorbereitet. Breit gefächerte Angebote, von der Schülerfirma
bis zu Unternehmenspartnerschaften dienen bei der Umsetzung des
Projektziels.
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Die
Stiftung »Partner für Schule NRW« wurde im Juni 2003 von der Landesregierung
NRW und neun namhaften Unternehmen gegründet. Ziel: die Qualitätsentwicklung
der Schulen stärken, eine Plattform für Bildungssponsoring bieten,
Unternehmen und Schulen zu gemeinsamen Projekten zusammenführen. Weitere
Informationen unter www.partner-fuer-schule.nrw.de.
