Kuchenfest

 im Haus

Obere Hengsbach

03.02.2008

 

 

 


Im Rahmen des WPII-Projektes "Gemeinnützig handeln" besuchen einigen Schülerinnen und Schüler der achten Klasse regelmäßig in diesem Schuljahr die Bewohner des Alten- und Pflegeheims Obere Hengsbach. Die ersten Bekanntschaften existierten bereits durch das Projekt "Erinnerungskisten" mit dem Pädagogik-LK 13. Nachdem einige Bewohnerinnen und Bewohner den Wunsch nach einem regelmäßigen Kontakt geäußert hatten, vergrößert sich die kleine Gruppe nach und nach. Auch in den anderen Projektgruppen besuchen und betreuen einige Jugendliche ältere Menschen. Dabei sind sie zuverlässig und die Zusammenarbeit erweist sich als Gewinn für beide Seiten.

Ein Highlight war das kürzliche Kuchenfest, zu dem Frau Schäfer-Bottenberg und ihre Mitarbeiter eingeladen hatten. Hierzu der Bericht der Schüler:

Jeden Dienstagnachmittag besuchen wir das Altenheim Obere Hengsbach. Normalerweise gehen wir gemeinsam mit Herrn H. im nahe gelegenen Wald spazieren oder wir spielen bei schlechtem Wetter gemeinsam Mensch ärgere dich nicht, Tischfußball und andere Gesellschaftsspiele. Wir unterhalten uns auch gerne mit ihm und den anderen Bewohnern. Inzwischen kennen wir schon einige von ihnen.

Letzte Woche wurden wir zu einem Kuchenfest eingeladen.

  Als wir ankamen, war der Tisch bereits liebevoll gedeckt. Die alten Damen und Herren hatten eine Tischdekoration mit Karten und Herzen sehr schön gestaltet.

Wir haben unsere Partnerinnen und Herrn H.  in ihren Zimmern abgeholt und sie in den Aufenthaltsraum begleitet. Es gab Schmandkuchen, russischen Zupfkuchen und Apfelkuchen mit Sahne. Alles schmeckte sehr lecker.

     
  Nach dem Kaffeetrinken haben wir gemeinsam Fensterdekorationen für den Valentinstag gebastelt.

Nicht alle alten Menschen können noch gut sehen  oder etwas präzise ausschneiden.

Wenn es nötig war, haben wir dabei geholfen. Dann haben wir uns geeinigt, wer das fertige Produkt erhält. In der Regel haben die Heimbewohner das Herz bekommen. Lars durfte das Herz mitnehmen.

     
  Ich gehe gerne ins Altenheim, vor allem, weil Herr H. so viel mit uns lacht.

Beim Spaziergang unterhalten wir uns gut und wir lernen etwas darüber, wie es früher war.

Beim Spielen ist er  fair und ein guter Verlierer ist er auch, der einfach immer gute Laune hat.

 

 

     
  Ich freue mich auf Frau S - sie ist sehr freundlich und nett zu mir. Wir haben zusammen einen Bibelfilm angesehen. Manchmal spielen wir auch im Aufenthaltsraum Gesellschaftsspiele.

Das gebastelte Herz hat sie mir für meine Oma überlassen. Meine Oma findet es gut, dass ich ins Altenheim gehe und hat sich sehr über das Herz gefreut.

Der Nachmittag hat mir gut gefallen.

     
 

Mein Opa ist vor einigen Jahren gestorben. Ich habe damals bei seiner Pflege mit geholfen. Das war manchmal nicht leicht. Deshalb finde ich es auch etwas schwer, ins Heim zu gehen.

Mit Frau W. spiele ich Gesellschaftsspiele und habe Baumwolle und eine Häkelnadel mitgebracht. Vielleicht zeigt sie mir, wie man einen Topflappen häkelt.

Zuerst war ich in der Hans-Reinhardt-Schule. Da war es eigentlich noch schöner für mich. Ich gebe mir viel Mühe, Frau W. zu helfen.

     
  Mir gefällt der Kontakt mit den alten Leuten, vor allem wenn wir zusammen lachen und Spaß haben.

Ich lerne daraus, dass man mit alten Leuten gut auskommen kann.

Meine Großeltern sind schon verstorben. Interessant finde ich es, wenn von früher erzählt wird. Man erfährt viel über die Geschichte.

     
 

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                                                                                    (Meinhardt)