Frequently Asked Questions zum GEE-Kommunikationsserver
Allgemeine Fragen zu SuSE-Linux
Auf der Startseite des Servers gibt es den Menü-Punkt Hilfe. Ganz unten auf der Seite gibt es den Verweis auf die SuSE-Support-Datenbank, die auch lokal auf dem Server vorhanden ist (Ein Hilfesystem zu Linux). Die Datenbank  ist sehr hilfreich und gibt Antwort auf viele Fragen. Empfehlung: Bei Problemen zur Stichwortsuche durchklicken und einfach mal ausprobieren. 


Bedienung des Editors vi
Mit vi können Dateien direkt am Server editiert werden. Notwendig ist das z.B. bei der Einrichtung von uucp.Eine Datei öffnet man mit dem Befehl vi dateiname.
Danach befindet man sich im sogenannten Befehlsmodus des vi.  Durch Drücken der Taste i gelangt man in den Textmodus und kann Eingaben machen. 
Um die Datei abzuspeichern, muß man durch Drücken der ESCAPE-Taste zurück in den Befehlsmodus wechseln. der Befehl  :wq speichert die Änderungen und beendet vi, :q! beendet vi ohne die Änderungen zu übernehmen (Doppelpunkt nicht vergessen). Hilfe mit man vi am Server oder bequemer im Verwaltungsmenü: Man-Pages. 


Einrichten von Mail über uucp
Hier steht die Zusammenfassung: Mail einrichten


Datei-Anhänge an E-Mails beschränken
Wenn man verhindern möchte, dass der Inhalt der aktuellen Office-CD mal eben per Mail-Anhang verschickt wird, sollte man die Größe der zu versendenden Mails beschränken:
Im Menüpunkt Verwaltung >> Sendmail auf das IconSendmail Einstellungen (erstes Bild) klicken. Auf der folgenden Seite (ziemlich weit unten) kann das Feld Maximale Nachrichten-Grösse entsprechend ausgefüllt werden (z.B. 500000 für 0,5 Megabytes). Danach auf Speichern und anwenden klicken. Nachrichten, die die angegebene Größe überschreiten, werden nicht mehr verschickt. Wer es versucht, bekommt eine Fehlermeldung. 


FAQ zum Mail-Programm Imp
Für das Mail-Programm Imp gibt es eine eigene FAQ im Internet: http://faq.horde.org/cache/2.html


Junkbuster abschalten / einschalten
Hinweis: Ab Version 1.0 ist der Junkbuster in der Voreinstellung des Servers abgeschaltet. Die folgende Beschreibung bezieht sich auf Version 0.95 des GEE-Servers - mit voreingestelltem Junkbuster. Um ihn in Version 1.0 einzuschalten, kann sinngemäß vorgegangen werde (nur eben z.B. ein Kommentarzeichen entfernen statt hinzuzufügen). 
Wenn man den Junkbuster nicht verwenden möchte, muss zweierlei erledigt werden: 
1. Das Programm soll beim Booten des Servers nicht mehr gestartet werden. Im Verwaltungsmenü direkt zu Webmin und als root anmelden. Im Hauptmenü von Webmin dann den Eintrag Sytem Start und Stop anwählen. Im folgenden Menü junkbusteranwählen und die Haken vor Runlevel 2 entfernen. Speichern. Beim nächsten Booten wird der Junkbuster nicht mehr gestartet.
2. Jetzt würden keine Internetseiten mehr gefunden, weil WWWoffle den Junkbuster als Proxyserver benutzt. Dieser Eintrag muss in der Konfigurationsdatei von WWWoffle entfernt werden. Im Verwaltungsmenü dazu den Unterpunkt WWWoffle-Proxy anwählen. Ganz unten auf der Seite: Edit the configuration file.
Hier den Eintrag Proxy Section suchen. Dieser sieht so aus: 

http://* = 172.16.200.10:8000 
# http://* = none 
#### Example #### 
# Use www.foo.com as a default http proxy server on port 8080 
# Except for the foo.com domain which has no proxy. 
# http://*    = www.foo.com:8080
# *://foo.com = none 

Vor die oberste Zeile kommt - wie vor die anderen auch -ein #. Dieser Eintrag entspricht dem Junkbuster und wird dann nicht mehr verwendet. Jetzt noch auf Update und im nächsten Fenster auf Config klicken. Das war´s. 



Der Scheduler kann nicht aufgerufen werden
In der Standardeinstellung des GEE-Servers wird der Scheduler nicht automatisch gestartet. Zur Aktivierung als root am Server anmelden und mit dem Befehl yast das SUSE-Konfigurationstool starten: 
Mit "Administration des Systems">>"Konfigurationsdatei  verändern" gelangt man in das entsprechende Menü. Den Eintrag "START_SYNCHRONIZE" suchen (mit F4) und auf yes stellen - mit [F3]. 
Anschließend muß der Server neu gestartet werden - ein Neustart des Netzwerkes reicht aber auch und geht schneller: am Server als root das Kommando init 1 eingeben, warten bis alle Dienste beendet sind und (nach einem Return) das Netzwerk mit init 2 neu starten. Bei der Anmeldung am Scheduler als Server susi und Benutzer admin eingeben. 
Insgesamt können 5 Benutzer den Scheduler verwenden. Um zusätzlichen Nutzern den Zugang zu ermöglichen, müssen sie in die Datei  /opt/synchronize/db/users   eingetragen werden (am Server mit dem Editor vi). Der Eintrag (am Ende der Datei) erfolgt in der Form: Wirklicher Name,Anmeldename. Beispielsweise:
Friedrich Lustig,fred    (kein Leerzeichen zwischen den Einträgen). Nach dem Anlegen neuer Nutzer muß das Netzwerk neu gestartet werden. 
Der Scheduler ist ein Demo-Programm für 5 Nutzer, das in einer aktualisierten Version von Schulen bezogen werden kann. Wegen dieser Beschränkung ist es auch in dem Verwaltungsmenü versteckt. In einer Vollversion könnte es problemlos auf die Startseite verlegt und so allen KollegInnen  zugänglich gemacht werden. Infos dazu gibt es hier: http://www.linux.de/schulen/


Die Rechtschreibprüfung für E-Mail funktioniert nicht
Ein Fehler, der nach dem Update auf SuSE 6.4 aufgetreten ist - noch keine Lösung gefunden . 


T-Online-Zugang einrichten
Am Server mit dem Befehl yast das Konfigurationstool starten. Über "Administration des Systems">>"Netzwerk konfigurieren">>"ISDN-Parameter konfigurieren" in das entsprechende Menü.
(Hier kann man sich einen Screenshot ansehen, der die notwendigen Einträge zeigt:  T-Online.jpg)
Erläuterungen zu den einzelnen Feldern: 

Eigene Telefonnummer:    Nun ja, die eigene Nummer eintragen 
Anzurufende Nummern:    0191011
Nummern, die anrufen dürfen:    kann leer bleiben 
Wählmodus:    auf manual stellen 
Idle-Time:    Zeit in Sekunden nach der der Server auflegt, wenn keine Aktivitäten über die Leitung gehen 
Maximale Wählversuche:    kann so bleiben 
ISDN Callback Funktion:    off 
Name des PPP-Logins:    Eingabe in folgendem Format: AnschlusskennungT-Online-Nr.#0001 
Passwort des PPP-Logins: T-Online-Kennwort 
Yast beenden und mit init 1 und anschließendem init 2 das Netzwerk neu starten. 



Mini-Linux für die Erstinstallation startet nicht
Wenn Linux für die Erstinstallation von CD-Rom mitten im Bootvorgang stehen bleibt, bitte die Netzwerkkarte ausbauen und die Installation ohne diese vornehmen. Nach dem erfolgreichen Start des GEE-Servers diesen herunterfahren und die Karte wieder einbauen. 

Der "Neu Laden"-Button im Web-Browser funktioniert nicht
Beim Klick auf diesen Button wird das Dokument nur neu aus dem Cache geladen, nicht aber aus dem Internet. WWWoffle fügt am Ende von Web-Seiten eine Fußzeile ein: 

WWWOFFLE - Fri, 07 Apr 2000 22:37:33 MEST (1 month ago) - [Delete|Refresh:Options|Monitor|Index] - WWWOFFLE

Ein Klick auf Refresh holt die Seite aus dem Internet. 
Möchte man, dass auch der "Neu Laden"-Button des Browsers die Seite aus dem Netz holt, muss eine Einstellung in der Wwwoffle-Konfigurationsdatei geändert werden: 
Im Verwaltungsmenü dazu den Unterpunkt WWWoffle-Proxy anwählen. Ganz unten auf der Seite: Edit the configuration file.
Hier den Eintrag Options Section suchen. Dieser sieht so aus: 

log-level            = important 
index-latest-days    = 5 
request-changed      = -1 
request-changed-once = no 
pragma-no-cache      = no 
confirm-requests     = no 
socket-timeout       = 120 
connect-retry        = no 
ssl-allow-port       = 443 
no-lasttime-index    = no

Den Eintrag pragma-no-cache auf yes stellen. Jetzt noch auf Update und im nächsten Fenster auf Config klicken. Das war´s. 



Wenn der Server online ist, dauert das Laden interner Seiten sehr lange
Im Browser in den Proxyeinstellungen eintragen (keine Proxy-Server verwenden für): 
172.16.200.10,susi.local.si,susi 
Auch interne Seiten kommen dann zügig an.


Passwörter: Voreinstellung für admin, root und Wwwoffle ändern
Die voreingestellten Benutzerpasswörter sollten bald nach der Installation geändert werden - spätestens, wenn der Server im Schulnetz eingesetzt wird. 
Für admin und root kann man das im Verwaltungsmenü (Benutzerverwaltung) erledigen; zur Änderung von root muss man sich aber als solcher in der Benutzerverwaltung anmelden (ist man schon als admin angemeldet, den Browser schließen und neu starten):
Den gewünschten Nutzer auswählen, im Feld "Passwort" den Eintrag "Klartext Passwort " anklicken (wichtig!) und das neue Passwort eintragen. Beim Abspeichern wird es dann automatisch verschlüsselt - beim Ändern von root lieber zweimal hinschauen als einen Fehler machen. 
Siehe auch: Passwort von admin geändert - der Zugang zum Verwaltungsmenü funktioniert nicht mehr

Das Passwort für Wwwoffle wird in der Konfigurationsdatei des Wwwoffle geändert: 
Im Verwaltungsmenü dazu den Unterpunkt WWWoffle-Proxy anwählen. Ganz unten auf der Seite: Edit the configuration file.
Hier im ersten Eintrag StartUp Section das Feld
password   = meinPasswort 
suchen und ändern. Jetzt noch auf Update und im nächsten Fenster auf Config klicken. Das Passwort ist damit geändert. 
Zur Authentifizierung bei Wwwoffle wird übrigens nur das Passwort benötigt; wenn die entsprechende Browserabfrage erfolgt, kann das Feld Benutzername leer bleiben. 



Passwörter nicht mit Yast ändern
Wenn die Passwörter der Benutzer mit Yast geändert werden, bezieht sich das auf den direkten Zugang zum Server (z.B. über Telnet). Weil dabei aber der Zugang zu Webmin nicht geändert wird, können die damit verbundenen Funktionen nicht genutzt werden ( Internet freischalten, Verwaltungsmenü). Deshalb Änderungen nur über Verwaltung>>Benutzerverwaltung vornehmen. 


ISDN-Status am Server verfolgen
Wenn man den Status der ISDN-Verbindung am Server verfolgen möchte (z.B. für Tests), an der Konsole den Befehl imon eingeben. 


Webmin-Zugriffe auf das lokale Netz beschränken
Damit nur vom lokalen Netz auf Webmin zugegriffen werden kann (z.B. Freischalten des ISDN-Zuganges), muss der Zugriff beschränkt werden: 
Im Verwaltungsmenü den Eintag Webminanklicken und als root anmelden. Über den Menü-Punkt Webmin-Konfiguration >> IP Zugangskontrolle zum entsprechenden Eintag. Das Feld Gestatte Zugriff nur von aufgelisteten Adressen auswählen und in der Box 172.16.200.0 eintragen. Hier ein Screenshot des Menüs: IP-Zugangskontrolle
Gespeichert wird der Eintag in /etc/webmin/miniserv.conf. Damit die Änderungen wirksam werden, muss Webmin neu gestartet werden: Als root an der Konsole mit /etc/webmin/stop das Programm anhalten und anschl. mit /etc/webmin/start neu starten (man kann aber auch den GEE-Server einfach neu starten).


Automatischen Mail-Austausch konfigurieren
Bevor man den automatischen Mail-Austausch aktiviert, sollten die uucp- Einstellungen bei bestehender Online-Verbindung gestestet werden (wie das geht, steht hier: Mail einrichten über uucp). 
Wenn alles klappt, kann man an die Automatisierung gehen: 
Im Verwaltungsmenü Cron-Jobs anklicken. Im folgenden Fenster sind alle Programme aufgeführt, die der GEE-Server automatisch startet. Den Eintrag /home/admin/gee/scripts/./mailtausch anklicken. Im folgenden Fenster kann man die Zeiten auswählen, zu denen der Server jetzt den automatischen Mailaustausch starten soll. Bitte nicht vergessen, den Eintrag in der obersten Zeile als aktiv zu markieren. Speichern. Ein Screenshot, der die Einstellungen für täglichen Mailtausch um 23.00 Uhr zeigt, kann man sich hier ansehen: mailtausch.JPG.
Tipp: mehrere Zeiten in gleichen Spalten markiert man mit Maus und [Alt Gr]. 
Für Interessierte: Das Script mailtausch liegt in /home/admin/gee/scripts/ 


Texteditor joe
Weil es in der Anleitung nicht erwähnt ist: Wer den vi nicht mag, kann Dateien am Server auch mit joe (joe´s own editor) bearbeiten. Aufruf: joe dateiname


Absender-Fälschung in Netscape-Mail möglich
Der GEE-Server benutzt das Web-Mail Programm Imp. Die Mails liegen auf dem Server und werden im Browser gelesen. Wenn man Netscape entsprechend konfiguriert, kann man auch über den Messenger Mails versenden und dabei den Absender beliebig angeben. Um das zu verhindern im Verwaltungsmenü Sendmail anklicken und dann Spam Kontrolle (access) auswählen und im nächsten Fenster Mail Quelle Netzwerk 172.16.200 eintragen. Als Aktion Abweisen anwählen (hier ein Screenshot mit den nötigen Einstellungen: spamcontrol.jpg) und auf Erstellen klicken. Nach einem Neustart des Servers kann man nur noch über Imp mailen. 

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