{"id":1868,"date":"2000-09-18T22:38:18","date_gmt":"2000-09-18T21:38:18","guid":{"rendered":"http:\/\/ge-eiserfeld.de\/?p=1868"},"modified":"2016-08-30T07:35:53","modified_gmt":"2016-08-30T06:35:53","slug":"2-2-lernsituationen-gestalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gesamtschule-eiserfeld.de\/?p=1868","title":{"rendered":"2.2 Lernsituationen gestalten"},"content":{"rendered":"<p>Sch\u00fclerInnen m\u00fcssen ihr ganzes Leben lang immer wieder um- und dazulernen. Deshalb reicht es nicht ihnen Inhalte zu vermitteln, die schon bald \u00fcberholt sein k\u00f6nnen, sondern sie m\u00fcssen lernen, wie man selbstst\u00e4ndig Informationen beschafft, verarbeitet und weitergibt. An unserer Schule steht die Wissensvermittlung im Vordergrund, die Vermittlung von Lernmethoden erfolgt erst ansatzweise und von den einzelnen KollegInnen auf sehr unterschiedliche Art. Durch Studientage und Weiterbildung sollen ein gr\u00f6\u00dferer Konsens, eine Vernetzung zwischen den F\u00e4chern und eine breitere Basis f\u00fcr das Erlernen von Lernmethoden geschaffen werden.<\/p>\n<p>2.2.1 Lern- und Schulklima<\/p>\n<p>Sch\u00fclerInnen haben Verantwortung f\u00fcr ihr eigenes Lernen, auch schon im Jahrgang 5. Die LehrerInnen sind VermittlerInnen von Inhalten und Methoden; sie k\u00f6nnen den Kindern das Lernen nicht ersparen. Auch die Eltern sind Lernpartner ihrer Kinder. Sch\u00fclerInnen und Eltern brauchen ein regelm\u00e4\u00dfiges Feedback \u00fcber das Gelernte. Dies geschieht schon in vielen F\u00e4llen, muss aber noch konsequenter erfolgen. Au\u00dferdem wird es n\u00f6tig sein die Zusammenarbeit mit den Eltern zu verbessern, indem ihnen Hilfen gegeben werden, wie sie ihre Kinder unterst\u00fctzen k\u00f6nnen. Deshalb bietet die Gesamtschule Eiserfeld f\u00fcr die Eltern entsprechende Lehrg\u00e4nge an (z.\u00a0B. Einf\u00fchrung in die neue Rechtschreibung). Bei \u00e4lteren Sch\u00fclerInnen ist die M\u00f6glichkeit schulische Leistungen zu erbringen immer \u00f6fter beeintr\u00e4chtigt durch Erwerbsarbeit, lange Anfahrtswege oder famili\u00e4re Belastungen<\/p>\n<p>2.2.2 Unterricht<\/p>\n<p>Auch wenn der Unterricht von einzelnen LehrerInnen zu verantworten und durchzuf\u00fchren ist, gibt es doch inhaltliche Absprachen f\u00fcr die einzelnen F\u00e4cher durch schulinterne Lehrpl\u00e4ne, die in den Fachschaften intensiv diskutiert und erarbeitet werden. Ebenso gibt es Absprachen und R\u00fcckkoppelungen zwischen den LehrerInnen der einzelnen Jahrg\u00e4nge und ein erfolgreiches Konzept der Zusammenarbeit zwischen den KlassenlehrerInnen. F\u00fcr die Einzelberatung von Sch\u00fclerInnen, Eltern und KollegInnen hat unsere Schule ein sehr gut funktionierendes Beratungssystem. In Bezug auf die Gestaltung des Unterrichts findet ein informeller Austausch statt. Seltener hospitieren KollegInnen beim Unterricht der anderen. Erfolgreiche neue Konzepte werden durch intensive Weiterbildung der einzelnen LehrerInnen kennen gelernt und ausprobiert.<\/p>\n<p>2.2.3 LehrerInnen<\/p>\n<p>LehrerInnen sind VermittlerInnen von Unterrichtsinhalten und Lernmethoden, sie kontrollieren den Lernerfolg. Sie sind ErzieherInnen und BeraterInnen, streben Innovationen an. Diese Sicht der LehrerInnenrolle beinhaltet ein hohes Ma\u00df an Verantwortung f\u00fcr das, was Sch\u00fclerInnen lernen und wie sie es lernen, und damit einen hohen Grad an Belastung.<\/p>\n<p>Ohne die Vermittlung von Wissen durch die\/den FachlehrerIn durch darstellendes Lernen k\u00f6nnen viele Inhalte nicht angemessen vermittelt werden. Ohne das Interesse der Sch\u00fclerInnen, die eigene, selbstt\u00e4tige und aktive Auseinandersetzung mit dem Stoff bleibt Lernen aber zu reproduktiv. Entsprechend m\u00fcssen gr\u00f6\u00dfere Anteile des Unterrichts in anderen Organisationsformen stattfinden. Hierzu gibt es viele erfolgreiche Einzelans\u00e4tze an unserer Schule.<\/p>\n<p>2.2.4 LehrerInnenkompetenz<\/p>\n<p>Wir haben an unserer Schule ein relativ junges Kollegium mit einer guten Mischung erfahrener und j\u00fcngerer KollegInnen, sodass auf ein gro\u00dfes Potenzial von gegenseitigen Hilfen und Anregungen zur\u00fcckgegriffen werden kann. Die KollegInnen werden in ihren W\u00fcnschen nach Weiterbildung intensiv durch die Schulleitung unterst\u00fctzt. Erfahrungsaustausch und gegenseitige Beratung findet in kleineren Gruppen statt.<\/p>\n<p>2.2.5 Erfolgskontrolle<\/p>\n<p>Die Gesamtschule Eiserfeld vergibt mit den Zeugnissen Informationen \u00fcber Lernerfolge der Sch\u00fclerInnen. H\u00e4ufig wird nach der Vergleichbarkeit der Noten gefragt. Durch Vergleichsarbeiten der Hauptf\u00e4cher in den Jahrgangsstufen 7 und 10 wird eine st\u00e4rkere Zusammenarbeit und ein h\u00f6herer Konsens \u00fcber Notengebung und Leistungsanforderungen gesucht, in vielen F\u00e4llen schreiben LehrerInnen auch Parallelarbeiten, tauschen Arbeiten aus und diskutieren ihre Bewertungskriterien. Dieser Austausch ist freiwillig und soll auf alle KollegInnen ausgedehnt werden. Es gibt Ans\u00e4tze sich entsprechend mit anderen Schulen zu verst\u00e4ndigen und auszutauschen, die \u00fcber den Austausch von Abiturklausuren hinausgehen.<\/p>\n<p>Vergleichbarkeit von Erfolgskontrollen ist aber nicht nur von den erbrachten Leistungen auf dem Papier abh\u00e4ngig, sondern muss auf die Vorbereitung der Arbeiten bezogen werden. Insgesamt m\u00fcssen die Transferleistungen in vielen F\u00e4llen erh\u00f6ht werden, die eigenst\u00e4ndige Denkleistung des Sch\u00fclers wird st\u00e4rker zu gewichten sein. Entsprechend werden kurzfristig zu erbringende Reproduktionsleistungen in den Hintergrund treten. Eine solche Umstellung kann nicht kurzfristig erfolgen, da sie sich entscheidend auf den Unterricht auswirkt. In den Fachschaften wird an dieser Thematik gearbeitet, zum Teil sind auch klare Beschl\u00fcsse ergangen.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Wenn Sch\u00fclerInnen aus ihren Fehlern lernen sollen, so m\u00fcssen R\u00fcckmeldungen auf Erfolgskontrollen begr\u00fcndet und nachvollziehbar sein. Sie m\u00fcssen in angemessenem zeitlichen Abstand zu der Arbeit stehen, und die\/der Sch\u00fclerIn sollte die Chance haben, aus ihren\/seinen Fehlern bis zur n\u00e4chsten Arbeit zu lernen. Dies geschieht bereits in vielen F\u00e4llen, muss aber Standard werden. Auch sollte Konsens dar\u00fcber herrschen, dass Fehler nicht ignoriert werden, sondern konsequent berichtigt werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\"><strong>2.2.6 \u00a0<\/strong><span style=\"font-size: small;\"><strong>H<\/strong><\/span><strong><span style=\"font-family: Arial; font-size: small;\">ausaufgaben<\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<p>Der Besuch der Gesamtschule bedeutet nicht die v\u00f6llige Befreiung von Hausaufgaben. Selbstverantwortetes Lernen erfordert individuellen Einsatz der Sch\u00fclerInnen. Die Arbeitsstunden k\u00f6nnen nur einen Teil der \u00dcbung ausmachen, und hier kann sinnvolles methodisches Arbeiten vermittelt werden. Im Laufe der Schulzeit erh\u00f6ht sich der Anteil der Hausaufgaben kontinuierlich.<\/p>\n<p>Hausaufgaben werden von Sch\u00fclerInnen nur dann erledigt, wenn sie f\u00fcr sinnvoll erachtet werden. Dazu m\u00fcssen sie entweder vorbereitend f\u00fcr den Unterricht sein, sodass Sch\u00fclerInnen nach einer nicht gemachten Hausaufgabe deutliche R\u00fcckkoppelungseffekte f\u00fcr den Lernfortschritt erkennen, oder sie k\u00f6nnen zur \u00dcbung und Vertiefung des Gelernten eingesetzt werden. Hierbei wird zurzeit noch zu stark auf die Kontrolle durch die\/den LehrerIn abgehoben.<\/p>\n<p>Sch\u00fclerInnen m\u00fcssen jedoch die Kompetenz erwerben, sich in Teams gegenseitig zu kontrollieren und zu beraten. Entsprechend brauchen sie klare Kriterien f\u00fcr die Leistungsbewertung. Hierzu gibt es gute Erfahrungen im Bereich der Oberstufe, jedoch werden diese zuk\u00fcnftig deutlich fr\u00fcher vermittelt, um die F\u00e4higkeit der Sch\u00fclerInnen zu schulen, die eigene Leistung realistisch einzusch\u00e4tzen.<\/p>\n<p>Weitere nicht zu untersch\u00e4tzende Funktionen der Hausaufgaben sind die Aneignung einer positiven Arbeitshaltung und der Trainingseffekt.<\/p>\n<p>2.2.7 Freiarbeit<\/p>\n<p>Ans\u00e4tze zu freieren Arbeitsformen gibt es in diversen F\u00e4chern in Form von Arbeitsmappen und kleinen Projekten. Von einigen LehrerInnen wird in einzelnen Klassen Stationenarbeit durchgef\u00fchrt. Aufgrund der bisherigen Unterrichtsorganisation ist eine weiter gehende Umstellung auf Freiarbeit kaum m\u00f6glich. LehrerInnen, die so arbeiten m\u00f6chten (und k\u00f6nnen) und Gruppen vorfinden, die dabei gut mitarbeiten, erhalten die notwendigen Freir\u00e4ume und Unterst\u00fctzung. Auf diese Weise werden Erfahrungen gesammelt, die f\u00fcr die Weiterentwicklung des Unterrichts nutzbar sind. Au\u00dferdem werden an &#8222;p\u00e4dagogischen Tagen&#8220; solche Ans\u00e4tze in Teams vorgestellt, ausprobiert und erarbeitet.<\/p>\n<p>2.2.8 Wochenpl\u00e4ne<\/p>\n<p>Wochenpl\u00e4ne sind dazu gedacht den Sch\u00fclerInnen zeitliche Freir\u00e4ume zu lassen, in denen sie bestimmte Aufgaben erledigen, und dadurch ihre F\u00e4higkeit zum Zeitmanagement zu schulen. Die organisatorische Bindung der Arbeitsstunden an den Fachunterricht gef\u00e4hrdet diesen Ansatz.<\/p>\n<p>Die Intention, die Aufgabenbetreuung den FachlehrerInnen zu \u00fcberlassen, hat insoweit Berechtigung, als die Sch\u00fclerInnen qualifizierte Hilfestellung erwarten k\u00f6nnen. Es ist aber kontraproduktiv, wenn dies dazu f\u00fchrt, dass die Arbeit sich wieder einmal auf die\/den FachlehrerIn zentriert statt auf gegenseitige Hilfen durch Sch\u00fclerInnen und selbstst\u00e4ndige Informationsbeschaffung oder sogar in einer weiteren Fachunterrichtsstunde endet.<\/p>\n<p>Hinzu kommt, dass vor allem in den unteren Jahrg\u00e4ngen Wochenpl\u00e4ne in den Arbeitsstunden nur sinnvoll organisiert werden k\u00f6nnen, wenn die LehrerIn-Sch\u00fclerIn-Relation nicht zu hoch ist. Bei einfacher LehrerInnenbesetzung ist die zurzeit herrschende Praxis in Bezug auf den Wissenserwerb effektiver, in Bezug auf den Erwerb von Lernkompetenz angreifbar. An diesem Punkt arbeiten die KollegInnen im Rahmen der gegebenen Ressourcen. Hier w\u00fcrde ein Deputat f\u00fcr doppelt besetzte Stunden die Effizienz der Arbeit verbessern.<\/p>\n<p>2.2.9 Informationsbeschaffung<\/p>\n<p>Techniken der Informationsbeschaffung werden in den F\u00e4chern auf unterschiedliche, fachspezifisch orientierte Weise ge\u00fcbt. Insgesamt m\u00fcssen Fertigkeiten, die sich auf Informationsaufnahme aus Texten, Bildern oder Tabellen beziehen, vielseitig und mehr vernetzt vermittelt werden. Wir arbeiten an einem Gesamtcurriculum, das die Methodenkompetenz f\u00e4cher\u00fcbergreifend und in Form eines Spiralcurriculums aufgreift. In den Fachschaften werden die in der Methodenspirale f\u00fcr die einzelnen F\u00e4cher und Jahrg\u00e4nge festgelegten Inhalte in den Lehrpl\u00e4nen integriert. Zu wenig nutzen k\u00f6nnen die Sch\u00fclerInnen zurzeit die Ressourcen unserer gro\u00dfen Bibliothek und die M\u00f6glichkeiten, die das Internet bietet. Auch die Beherrschung der selbstt\u00e4tigen Recherche ist bei unseren Sch\u00fclern noch zu gering ausgepr\u00e4gt.<\/p>\n<p>2.2.10 Informationsaufbereitung<\/p>\n<p>Zuweilen\u00a0meinen Sch\u00fclerInnen, es reiche Informationen aus B\u00fcchern zu kopieren oder aus dem Internet herunterzuladen, nach dem Motto: Hauptsache, ich wei\u00df, wo ich es finde. Grunds\u00e4tzlich ist auch dieses Wissen wichtig, aber deshalb ist eine Grundbildung nicht verzichtbar. Das bedeutet, dass Sch\u00fclerInnen sich die Informationen auch im jeweiligen Zusammenhang aneignen m\u00fcssen und die Informationen so aufbereiten m\u00fcssen, dass sie sie auch f\u00fcr ihre LernpartnerInnen nutzbar machen. Dazu geh\u00f6ren fachliche und soziale Kompetenzen, die den Sch\u00fclerInnen vermittelt werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>2.2.11 Informationsbereitstellung<\/p>\n<p>Um eigenes Wissen an andere weiterzugeben, m\u00fcssen Sch\u00fclerInnen angemessene Formen der Darstellung von Sachverhalten kennen. Dazu brauchen sie ein umfangreiches Repertoire an Visualisierungstechniken, sprachlicher Kommunikationsf\u00e4higkeit, Organisationskompetenz, Ordnungsprinzipien und pers\u00f6nlicher Kompetenz, z.\u00a0B. Selbstsicherheit. Diese F\u00e4higkeiten haben einige Sch\u00fclerInnen am Ende ihrer Schullaufbahn erworben, doch hier ist regelm\u00e4\u00dfiges Lernen und \u00dcben vonn\u00f6ten, um mehr Sch\u00fclerInnen zu erreichen.<\/p>\n<p>2.2.12 Referate<\/p>\n<p>Eine Form der Informationsbereitstellung ist das Sch\u00fclerInnenreferat. H\u00e4ufig fallen diese so wenig zufrieden stellend aus, dass auch der Lernerfolg der Mitsch\u00fclerInnen nicht gew\u00e4hrleistet ist, und die LehrerInnen m\u00fcssen wieder auf traditionelle Unterrichtsformen zur\u00fcckgreifen. Auch P\u00fcnktlichkeit und Zuverl\u00e4ssigkeit sind f\u00fcr ReferentInnen wichtige Qualifikationen, wenn Referate sinnvoll in den Unterricht eingebunden werden sollen. In diesem Bereich besteht Handlungsbedarf, sowohl was die Technik und die Qualit\u00e4t von Referaten betrifft als auch in Bezug auf die F\u00f6rderung von Eigenst\u00e4ndigkeit und Verantwortlichkeit der Sch\u00fclerInnen. Ans\u00e4tze zu einer Verbesserung der Situation sind vorhanden. Innerhalb des Methodentrainings muss hier ein schl\u00fcssiges Konzept erarbeitet werden<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial; font-size: small;\">2.2.13 <a name=\"_Toc482583219\"><\/a>Sozialformen<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Teamf\u00e4higkeit ist eine Schl\u00fcsselqualifikation, die Sch\u00fclerInnen erwerben m\u00fcssen. Bei gemeinsamen Sch\u00fclerInnenexperimenten, Referaten zu zweit sowie in Projekten k\u00f6nnen sie diese erwerben. Erfahrungen mit Gruppenarbeit bedeuten auch R\u00fcckschl\u00e4ge und Widerst\u00e4nde. Erfolgreich und dauerhaft zu vermitteln ist Gruppenarbeit, wenn sie im Klassenverband eingef\u00fchrt und in vielen F\u00e4chern intensiv und regelm\u00e4\u00dfig einge\u00fcbt wird. Diese Aufgabe wird fr\u00fch im Rahmen des Methodencurriculums durchzuf\u00fchren sein. Weiterhin sind gegenseitiger Erfahrungsaustausch und Unterst\u00fctzung der KollegInnen notwendig.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">2.2.14 \u00a0Multisensorisches Lernen \u2013 mit allen Sinnen lernen<\/span><\/p>\n<p>Die Ergebnisse der Gehirnphysiologie und der Lernforschung weisen die Bedeutung des Lernens mit allen Sinnen aus, das die vielen unterschiedlichen Lerntypen ber\u00fccksichtigt. Auch wissen wir, dass die Sinne vieler Sch\u00fclerInnen einseitig belastet werden. Dementsprechend wird der Sportunterricht vielseitig angelegt. Auch durch die Einrichtung des &#8222;KuMu-Unterrichts&#8220; haben wir auf die Situation der Kinder reagiert. W\u00e4hrend im naturwissenschaftlichen Bereich z.\u00a0B. durch Sch\u00fclerexperimente, f\u00fcr die unsere Sch\u00fcler eine sehr gute r\u00e4umliche und materielle Ausstattung vorfinden, viele Anregungen geboten werden, sind die Bereiche Sprache und Gesellschaftswissenschaften in Bezug auf handlungsorientiertes Lernen noch ausbauf\u00e4hig. Das betrifft Material und Methoden.<\/p>\n<p>Mit allen Sinnen zu lernen bedeutet auch, alle Sinne beisammen zu haben. Dazu brauchen manche Sch\u00fclerInnen Zeiten und Bewegungsr\u00e4ume, die sie in den Pausen und im Ganztag zur Verf\u00fcgung haben. Andere Sch\u00fclerInnen ben\u00f6tigen Phasen der Ruhe und Erholung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sch\u00fclerInnen m\u00fcssen ihr ganzes Leben lang immer wieder um- und dazulernen. 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