Imkerei – AG der GEE erntete 120 Kilo Honig

image(judi). Sie naschen nicht nur gerne süßen Honig, sondern sie interessieren sich auch für die kleine Welt der Bienen und Pollen – und das ein ganzes Schuljahr lang. Dieses Engagement der zwölf Schüler in der Imkerei – AG wurde jetzt beim Schleudern mit einem Ernteertrag von sage und schreibe 120 Kilo Honig belohnt! Seit Bestehen dieser außergewöhnlichen AG an der GEE die bislang größte Honigernte.

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Tausend winzige pelzige Körper, die sich um sich selbst zu drehen scheinen, wildes Flügelschlagen mit Gesumm und in der Mitte Gestalten in weißen Anzügen. So konnte man im vergangenen Bienenjahr immer wieder die Schüler der Imkerei AG beobachten, die im Schulgarten der GEE Waben prüften und die Pflege ihrer nunmehr 5 Bienenvölker ernst nahmen. Jetzt am Ende der Saison durften sie nach dem Herzstück ihrer Bienenstöcke greifen und die dunkelgoldenen Waben, gefüllt mit reichlich Waldhonig, in der Schulküche schleudern.

 

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Diesmal schnurrte sogar ein kleiner aufgesetzter Motor auf der Honig-schleuder, blieb stun-denlang in Betrieb und ersetzte die mühsamere Handkurbel. „Wirklich eine große Erleichterung“, so unsere Jungimker, die ohnehin schon freiwillig über den Unterricht hinaus ganze Arbeit leisteten. Angefangen beim vorsichtigen Entnehmen und Entdeckeln der Waben bis zum Einsetzen in die Schleuder – bei allen Arbeitsschritten, das wissen sie jetzt schon, ist äußerste Sorgfalt geboten.

Dass rund um die Imkerei AG alles schnurrt, dafür sorgen schon länger fachkundig Wolfgang Heck, NW Lehrer und AG-Leiter sowie Rainer Otto, Imker-Pate und Experte. Seit imagediesem Jahr unterstützt Timo Heckhäuser, Biologielehrer an der GEE, zudem das Team. Allen verantwortlichen Betreuern liegt natürlich auch die Nachhaltigkeit der Imkerei am Herzen. So stellten sie sich noch kurz vor den Sommerferien einer Evaluation ihres Projektes durch die DBU, durchgeführt von Melanie Roller, Uni Bochum. Sichtlich angetan von der Schulimkerei an der GEE, führte sie u.a. im Gespräch mit den Schülern ihren Fragebogen durch und zollte dem Projekt Lob und Respekt. Wir schließen uns nicht zuletzt angesichts der diesjährigen Honigernte absolut an!